PEKiP – das Prager Eltern-Kind-Programm ist ein handlungs- und situationsorientiertes Konzept der Familienbildung für Eltern und deren Kinder im ersten Lebensjahr. PEKiP kann Eltern und Babys im sensiblen Prozess des Zueinanderfindens unterstützen. Eltern lernen, ihr Baby in seiner Entwicklung wahrzunehmen, zu begleiten und zu fördern. Damit kann auch die Eltern-Kind-Beziehung gestärkt und vertieft werden. Zudem werden Eltern in ihrer Situation begleitet und sie können Erfahrungen mit anderen Eltern austauschen. Von diesem Miteinander profitieren Eltern und Kinder.
PEKiP passt damit hervorragend zur Arbeit von Villa Familia!

„Das Prager-Eltern-Kind-Programm als handlungsorientierte Form der Väter- und  Mütterbildung hilft in vorbildlicher Weise, für die psychosozialen und physischen  Bedürfnisse des Babys je nach Entwicklungsstand zu sensibilisieren, eine vertrauensvolle  Beziehung zwischen Eltern und Kindern anzuregen und einen wichtigen Beitrag zur  Schaffung stützender sozialer Netze für junge Familien zu leisten.“?

- So das Grußwort der PEKiP-Schirmherrin Prof. Dr. Rita Süßmuth

Für wen ist das?

Eine  PEKiP-Gruppe besteht aus 6-8 Erwachsenen und deren – möglichst gleichaltrigen – Babys. Sie kann  ab der 6. Lebenswoche der Babys beginnen, auch ein Start mit älteren Babys ist  möglich. Die Entwicklungsbegleitung erstreckt sich wenn gewünscht über das erste Lebensjahr. Die Gruppe trifft sich einmal pro Woche für ca 75 Minuten, wobei das An- und Ausziehen der Babys Teil des Treffens ist. Die Babys sind während der Spielzeit nackt. Ein ausreichend großer, warmer und sauberer Raum bietet den perfekten Rahmen dafür.

Wie läuft eine Veranstaltung ab?

Die PEKiP-Anregungen stehen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit. Sie  ermöglichen eine  entwicklungsadäquate Begleitung der Kinder und handlungsorientierte und situationsbezogene Bildungsarbeit mit den Erwachsenen. Als Demonstrationsmittel nutzen wir eine Puppe.

Mehr Informationen: www.pekip.de